Vermeide diese 3 Denkfehler in deiner Instagram Content Strategie

Darf ich das …? Sollte ich nicht lieber …? Immer wieder merke ich, wie groß die Unsicherheit bei vielen Selbstständigen und Unternehmen gerade am Anfang ist, wenn es darum geht, den richtigen Content zu posten. Und das ist ja auch völlig normal, Übung macht schließlich erst den Meister! Da kommen dann gewisse Selbstzweifel in einem hoch und man möchte bloß nicht zu sehr anecken, mit dem, was man tut. Aber es gibt da ein paar grundlegende Denkfehler, die du in deiner Instagram Content Strategie vermeiden solltest.

Damit du dich etwas sicherer mit deiner Content-Strategie für Social Media fühlst, möchte ich dir heute die Angst vor einigen Dingen nehmen. Hier habe ich für dich die Antwort auf drei essentielle Fragen, die du dir wahrscheinlich auch schon gestellt hast, wenn du über Instagram und Facebook deine Kunden erreichen willst.

Sollte ich mein Angebot wirklich eingrenzen?

Klar ist es super, wenn du viel kannst und dich in vielen verschiedenen Bereichen weitergebildet hast. (Das geht mir auch so.) Aber solltest du wirklich deinen Kunden auch alles anbieten? Ist es nicht vielleicht besser, ein klares Angebot für einen konkreten Leistungsbereich und eine bestimmte Zeilgruppe zu definieren? Das ist so ein bisschen wie mit den All-in-one-Lieferdiensten: Ein Bistro, das gleichzeitig mexikanische, asiatische, griechische Gerichte und dazu noch Pizza und Schnitzel anbietet, ist oftmals in der Qualität nicht so gut, wie etwa der Italiener um die Ecke, der wunderbare Steiofenpizza zubereitet und sich darauf spezialisiert hat. Und der Italiener verkauft dazu auch noch zu höheren Preisen 😉 Du kannst dein Wissen viel gebündelter weitergeben, wenn du selbst klare Grenzen definierst. Und sicher gibt es auch Bereiche, die du mit mehr Leidenschaft angehst als andere, oder? Versuche herauszufinden, was dein Kerngeschäft ist.

Menschen wollen zwar das Gefühl haben, die Wahl zu haben. Aber zu viel Auswahl überfordert und verwirrt sie. Deswegen gilt für deine Instagram Content Strategie (genauso wie für deine Positionierung ganz allgemein): Formuliere einige wenige konkrete Angebote, aus denen sich deine Zielgruppe das Passende aussuchen kann.

Fokus statt Bauchladen!

Außerdem: Je klarer du dich selbst positionierst, desto eher wissen Menschen, ob sie bei dir richtig sind. Und desto eher findest du auch die Menschen, mit denen du wirklich arbeiten möchtest.

Was ist, wenn ich zu viel poste?

Eine zweite Frage, die du dir vielleicht auch schon gestellt hast: „Wie oft sollte ich denn posten? Zu viel ist sicher nicht gut – ich möchte ja niemanden nerven!?“

STOPP!

Das ist einer der größten Trugschlüsse, die du in Social Media ziehen kannst!

Auf Instagram sehen deine Follower nur ca. 10 bis 20 Prozent deiner Inhalte. Entweder sind sie gerade nicht online, wenn du postest oder der Algorithmus spielt sie ihnen einfach nicht aus.

Ein „zu viel“ gibt es also praktisch nicht. Prinzipiell sollte sich die Häufigkeit deiner Postings nach deinen Themen, deiner Strategie und auch deiner verfügbaren Energie richten. (👉Stress dich bloß nicht zu sehr! Aber lass es auch nicht schleifen!) Ich empfehle dir als Orientierung mit einer Frequenz von 1 bis 2 Feed-Postings pro Woche zu starten. In den Storys solltest du am besten jeden Tag präsent sein. Voraussetzung ist natürlich, dass dein Content in irgendeiner Weise auch für deine Zielgruppe relevant ist (sie informiert, inspiriert, unterhält oder deine Persönlichkeit zeigt).

Selbst wenn sich nun doch jemand von deinen Social-Media-Postings gestört fühlen sollte: Auch in den Sozialen Netzwerken herrscht Demokratie und freier Willen. Wer sich genervt fühlt, kann dich jederzeit „entfolgen“. Und diesen Followern solltest du dann übrigens auch nicht hinterhertrauern – denn sie passen wahrscheinlich nicht zu dir und deinem Angebot.

Du weißt gar nicht, was du posten sollst? Komm ins 1:1-Coaching und wir finden zusammen DEINE Themen. Oh ja, gern!

Sollte ich wirklich meine Persönlichkeit zeigen?

Den Spruch „Menschen kaufen bei Menschen“ hast du vermutlich schon einmal gehört. So viele Business- und Marketing-Coaches predigen ihn – und ich kann ihnen nur beipflichten: es stimmt!

Und deshalb solltest du deiner Zielgruppe unbedingt die Möglichkeit geben, Vertrauen zu dir aufzubauen. Gerade Social Media kannst du wunderbar dafür nutzen, dich auch von deiner persönlichen Seite zu zeigen.

Denn die Sozialen Medien kennen und nutzen wir in erster Linie als private Kanäle. Deshalb wirkt es teilweise schon fast befremdlich, wenn wir Inhalte mit einer förmlichen Ansprache oder professionelle Hochglanzfotos sehen und niemals ein Gesicht dazu. 

Authentizität geht vor Professionalität 

Also: Habe keine Scheu, dich und deine Persönlichkeit zu zeigen! Je authentischer du rüberkommst, desto eher wirst du die Leute anziehen, die zu dir passen und die von deinem Angebot begeistert sind. Du musst dich nicht verstellen und hast einfach mehr Freude an dem, was du tust. Finde deine ganz persönliche Instagram Content Strategie und du wirst sehen, das auf einmal alles viel leichter von der Hand geht.